Samstag, 21. März 2015

Puzzlekarte zum 50. Geburtstag

unbezahlte Werbung


Hallo ihr lieben Kreativen,

gestern und heute habe ich an dieser Karte zum 50. Geburtstag meiner Tante gewerkelt. Ich bin ja lange Zeit nicht mehr zum Stempeln gekommen, aber nun hatte ich wieder richtig Lust darauf. Es sollte eine ganz persönliche Karte sein, daher habe ich ihre Lieblingsfarbe gelb aufgegriffen, außerdem liebt sie Puzzle, darum war für mich schnell klar, endlich habe ich eine Gelegenheit meine Puzzlestanze von Spellbinders zu nutzen, die schon seit geraumer Zeit bei mir ungenutzt rumliegt.

Also bin ich auf Ideen und Zitatsuche gegangen, aber irgendwie hat nix so richtig gepasst und die meisten Puzzlekarten bezogen sich auf Hochzeiten. Es hieß somit, selber was überlegen. Ich textet: "Das Leben ist ein großes Puzzle. Es besteht aus unzähligen Teilen, und ganz gleich, ob man die passenden Teile schnell findet oder lange danach suchen muss, jedes Teil ist wertvoll, und erst zusammen ergeben sie ein komplettes Bild." Das habe ich mir dann einfach ausgedruckt. Was ich sonst noch so alles verwendet habe, seht ihr unten in der Materialliste.

Beim Stempeln habe ich mal die Technik des Maskierens benutzt, die ich ja sonst so gut wie gar nicht verwende, hierfür stempelt man auf Post-its und schneidet das Motiv aus. Mit dieser Maske beklebt man das eigentliche Stempelmotiv um es beim Wischen mit dem Blending Tool zu schützen. So bleiben diese Teile weiß.

 Ich habe auch endlich mal meine Masken von Tim Holtz benutzt, aber leider haben die mir beim Abziehen das Papier total zerrissen, da der Kleber zu stark anhaftet :-( Das war sehr ärgerlich und ich muss mir mal noch überlegen, wie ich den Kleber von den Schablonen abbekomme. Von dem Disaster sieht man auf der Karte kaum noch was, weil ich es so gut wie möglich überklebt habe.








Materialliste:

weißer Fotokarton
3D-Klebepads
VBS-Bastelkleber
doppelseitiges Klebeband
Blending Tool
Distress Ink Pads (squeezed lemonade, mustard seed, wild honey, shabby shatters, crushed olive, peeled paint, forest moss, vintage photo)
Memento (Rose Bud, Pear Tart, Bamboo Leaves, Tuxedo Black)
Acrylblöcke
Post-Its (zum Herstellen von Masken von Stempelmotiven)

Stempel:
Fußball von Ideen mit Herz
Schnörkel und Bücher von Lablanche
Gitarre von Docrafts Papermania (Musical Instruments PMA 907323)
Tropfen von Designs by Ryn
Farn (Ferns) von Inkadinkado
Textstempel von Prima Marketing
Feder von Viva Decor (At the seaside)
Noten von Artemio (10001048)
Löffel aus dem Set Tierische Botschaften 2 (gekauft bei HSE24, Hersteller vermutlich AVEC)
Junge aus dem Set My little Angels (gekauft bei HSE24, Hersteller vermutlich AVEC)
Pilze von Lavinia Stamps

Masken/Schablonen:
kleine Rauten von Lablanche
Tim Holtz Mask (Flourish, Borderline)

Stanzen:
Marianne design Spiralrose LR0162
Spellbinders Puzzle Madness S5002
Spellbinders Classic Ovals Large S4-110
Spellbinders Classic Scalloped Ovals Small S4-113
Joy!crafts Bille's Flourishes Zweig 6002/0264
Sizzix Thinlits Susan's Garden Flower, Sunflower
Xcut Leaves (14 pcs)
Wiff of Joy Romantic Swirls D1304
Whimsy Elegant Flourish
2 weitere Blattstanzen (Firma unbekannt)

Grand Calibur
Kreuzpinzette
Moosgummimatte
Prickelstift
Perfect Layers
Skalpell
Schneidematte
Bastelunterlage
Distresser


Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

Viele liebe Grüße

Jenny


Montag, 9. März 2015

mein neues Hobby: Flechten mit Peddingrohr

unbezahlte Werbung


Hallo ihr lieben Kreativen,

ich möchte mich heute mal dem Thema "Missgeschicke (Wie gehe ich mit kleinen "Unfällen" und Unperfektheiten um?)" widmen. Welcher Bastler kennt das nicht, da werkelt man eine gefühlte halbe Ewigkeit voll konzentriert und dann passiert es: ein Fleck beim Kolorieren, der Kleber klebt überall, nur nicht dort wo er soll, und wenn dann klebt man Dinge schief zusammen, Nähte sind schief genäht, beim Doodlen dreht man das Blatt einmal in die falsche Richtung und schon stimmt das ganze Muster nicht mehr ...

Ich glaube bei jeder Basteltechnik können sich kleine Fehler einschleichen. Die Frage ist, wie geht man damit um? Früher habe ich mich über jeden meiner Fehler geärgert und vieles landete im Mülleimer. Aber ist es nicht so, dass wir Fehler in unseren eigenen Werken eher sehen als Andere, liebe Bastelfreunde bewundern dann das Werk und können daran überhaupt keinen Fehler finden. Mittlerweile habe ich mich mit meinen kleinen Fehlern ausgesöhnt, sie gehören einfach zu mir und meinen Werken. Richtungen wie Shabby Chic und Vintage kommen mir da sehr entgegen, da dort Fehler sehr willkommen sind und das Werk erst durch "Fehler" perfekt wird.

Ich zeige euch heute mal passend zu dem Thema mein erstes mit Peddingrohr geflochtenes Werk. Das Flechten hat mich schon immer interessiert, da schon mein Ururgroßvater Körbe geflochten hat (einige davon sind sogar noch in Familienbesitz). Also habe ich vor einiger Zeit begonnen mir diese Technik anzueignen. Es macht richtig viel Spaß und wenn man erst ein wenig Übung hat, kommt man während des Flechtens so richtig in einen Flow (jaja ich weiß ein Anglizismus, daher mal die Erklärung von Wikipedia: "„Fließen, Rinnen, Strömen“, bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit (Absorption), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw.Tätigkeits-rausch oder auch Funktionslust.") Ähnlich geht es mir beim Doodlen, allerdings muss ich mich beim Flechten nicht so konzentrieren, ich kann mich auch nebenbei mir jemanden unterhalten.

 Beim Erstlingswerk kann natürlich noch nicht alles glatt gehen, da man ja noch am Erlernen der Technik ist ... Und sehr ihr den Fehler? Ich sehe ihn, aber er stört mich überhaupt nicht. „grin“-E
 Ich lieben meinen ersten selbst geflochtenen Korb.




Und nun zu euch: Wie geht ihr mit Fehlern in euren Werken um? 
Wegwerfen, kaschieren, akzeptieren ... Ich bin schon gespannt auf eure Antworten.

Ich wünsche euch eine schöne kreative Woche.

Viele liebe Grüße

Jenny