Montag, 12. Mai 2014

Masks aus Folie


Hallo ihr lieben Kreativen,

wie ihr meinen bisherigen Stempelwerken entnehmen könnt, war Maskieren bis jetzt nicht wirklich ein Thema für mich. Viele Stempler benutzen Post its um sich Masken herzustellen, leider können die nach einigen Karten schon wieder unbrauchbar sein und man müsste sich Neue herstellen. Unter ein paar Stemplern kam daher die Frage auf, ob man Folie als Mask nehmen könnte. Daher habe ich das mal getestet.


Ihr braucht: einen Stempel (hier von Lablanche), Stazon, Schere, stabile Folie (hier von einer Verpackung) und nicht permanenten Kleber (hier Stick & Spray von Crafters Companion).


Mit Stazon auf die Folie stempeln, trocknen lassen und ausschneiden. Schon habt ihr eine Maske.



Es ging bei der Frage nach Masken besonders um das Matschen mit Sprühfarben, daher habe ich das als erstes probiert. Ich nutze hier Dylusions.


Stempelmotiv mit einem wasserfesten Stempelkissen (hier Archival Ink) abstempeln.


Ich klebe das Papier mit Malerkrepp auf der Bastelunterlage fest, damit sich das Papier nicht wellen kann.


Die Maske auf der Rückseite mit nichtpermanenten Kleber besprühen und etwas antrocknen lassen, damit der Kleber nicht zu stark klebt, da sonst das Papier beim Abziehen zerreißen würde. 



Die Maske auf das gestempelte Motiv kleben und mit Farbe besprühen.



Den Überschuss an Farbe einfach entfernen, indem man mit einer Küchenrolle über das Papier rollt.


Nun kann man noch mit einem Stempelkissen auf Wasserbasis wie Distress Ink etwas in den Hintergrund stempeln. Natürlich könnte man auch ein permanentes Stempelkissen benutzen, dann würde ich aber sofort nach dem Stempeln die Maske mit einem feuchten Tuch reinigen. Es könnte trotzdem dazu kommen, dass Farbe auf der Maske zurückbleibt, man kann sie natürlich trotzdem weiterhin benutzen.


Nur noch die Maske abziehen und trocknen.


Ergebnis: Die Farbe ist unter die Maske gelaufen. Auch bei einem erneuten Versuch mit weniger Farbe ist etwas Farbe unter die Maske gelaufen. Ein exaktes Arbeiten um das Motiv danach mit Stiften zu kolorieren ist also mit dieser Technik eher nicht möglich. Das Ergebnis ist eher zufällig. Wer mich kennt, weiß dass gerne experimentiere und dass ich Dinge mag, die man nicht bewusst steuern kann. Mir gefällt das erste Bild mit viel Farbe daher am Besten.



Nun noch die 2. Technik mit Distress Ink und Blending Tool. Die ersten Schritte sind die gleichen wie oben.





Nachdem die Maske auf das gestempelte Motiv aufgebracht ist, wische ich mit 2 Distress Ink Farben ...



... und stemple auch hier mit dem selben Stempel etwas in den Hintergrund.



Ergebnis: Ich muss die Maske noch etwas nachschneiden, d.h. am Besten nicht neben der gestempelten Kontur schneiden, sondern ganz exakt auf der Kontur. Dann verschwindet noch der kleine weiße Rand, der hier leider noch zu sehen ist.


So noch mal alle 3 Ergebnisse nebeneinander. Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass ich Masken aus Folie gut finde, da man hindurch sehen kann und so genau sieht, wie das Ganze momentan zusammen wirkt. Weiterer Vorteil: die Maske ist immer wieder verwendbar.

Und da heute wieder Montag ist und ich im Musentratsch dran bin, wird eine Karte unter allen Kommentaren dort am 18.5. nach 18:00 Uhr verlost.

Viele Grüße

Jenny



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